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Religion in Mauritius

In Mauritius leben 1,2 Millionen Menschen verschiedener Religionszugehörigkeiten in Harmonie zusammen. Die Mauritier sind sehr religiös und so sind die grossen Festivals meist religiöser Natur. Die grossen Religionen des Landes sind Hinduismus, Christentum, Islam und Buddhismus.
Religion in Mauritius Erleben Sie die traditionellen Rituale mit, indem Sie als Zuschauer an einem der religiösen Feste teilnehmen.

Divali

Divali, das Lichterfest ist ein religiöses Fest der Hindus. Kleine Öllämpchen aus Ton oder elektrische Lichterketten beleuchten die Häuser. Das Fest symbolisiert den Sieg des Guten über das Böse Reichtum und Glück sollen ins Haus kommen. Viele Hauptstrassen sind mit Lichterketten dekoriert, wenn im Oktober/November das Fest gefeiert wird. Fahren Sie durch Städte und Dörfer um sich die schönen Beleuchtungen anzusehen. Ganz traditionell werden an diesem Tag mehrere Sorten kleiner Kuchen hergestellt und an Familienangehörige, Nachbarn, Kollegen und Freunde verteilt.

Divali in Mauritius

Maha Shivaratree

Maha Shivaratree ist ein Hindufestival zu Ehren von Gott Shiva. Schon einige Tage vor dem Fest pilgern die Gläubigen zum Grand Bassin oder auch Ganga Talao genannt, dem heiligen See der Hindus. Dieser See ist idyllisch gelegen mitten im Wald auf dem Hochplateau. Tausende von Menschen tragen ihre Kanvas, hölzerne Gestelle, geschmückt mit Blumen, buntem Papier, kleinen Spiegeln und Bildnissen der Gottheit Shiva. Einige Kanvas sind so gross, dass sie von 3-4 Personen getragen werden. Religiöse Zeremonien finden am Ganga Talao in der Nacht von Gott Shiva statt. Die Gläubigen nehmen etwas Wasser aus dem heiligen See mit nach Hause und giessen es am Tag von Gott Shiva verbunden mit Gebeten im Tempel über den Shiva Linga, einem Symbol der Hindugottheit Shiva. Das Festival findet im Februar/März statt.

Holi

Holi das Fest der Farben, ist ein fröhliches Fest, das von den Hindus ausgelassen gefeiert wird. Man bestreut sich gegenseitig mit farbigem Pulver oder gefärbtem Wasser während gesungen und getanzt wird. Zufällig vorbei gehende Passanten werden selten verschont und es ist durchaus möglich, dass diese dann mit gelbem, lila oder orangenem Puder beworfen werden.

Ganesh Chaturthi

Dieses Hindufest findet im August/September statt zu Ehren des Gottes mit dem Elefantenkopf Ganesh. Statuen aus Tonerde werden auf Altäre gestellt und ungefähr sieben Tage lang wird täglich ein Gottesdienst zelebriert.Danach wird gesungen und getanzt. Am letzten Tag wird die Statue in einer Prozession zum Wasser getragen und versenkt.

Ganga Asnan

Die Hindus feiern Ganga Asnan am Strand. Albion, Belle Mare, Baie du Tombeau, Blue Bay, Flic-en-Flac, Mon Choisy, Pereybere, Pointe aux Roches, Pointe aux Sables und Tamarin sind Orte, zu denen die Hindus gehen um bei einem Bad im Meer nicht nur den Körper aber vor allem die Seele zu reinigen.
Begleitet wird dies mit religiösen Ritualen und Gebeten. Dabei werden Kokosnüsse, Bananen und Kampfer verwendet. Das Fest findet im November statt.

Cavadee

Cavadee wird im Januar/Februar von den Tamilen in Mauritius gefeiert. Ihre indischen Vorfahren stammen aus Tamil Nadu. Es ist ein Fest zu Ehren von Gott Muruga, einem Sohn von Shiva. Bereits zehn Tage vor dem Fest wird gefastet, um physische und spirituelle Kraft zu erhalten.
In der Nacht davor wird das Cavadee vorbereitet, ein Gestell aus Holz und Bambus, geschmückt mit Blumen und grünen Blättern. Die Gläubigen durchstechen Wangen, Zunge und Brust mit langen Nadeln und pilgern wie in Trance zum Tempel. Beeindruckend ist auch der Lauf über das Feuer und das Klettern auf einer Leiter mit Sprossen aus Schwertern.

Varusha Pirappu

Varusha ist das Neujahrsfest der Tamilen und wird im April gefeiert.

Ougadi

Ougadi ist da as Neujahrsfest der Telegu. Die Gläubigen gehen zum Tempel, um ihre Gebete zu verrichten. Danach werden Süssigkeiten an Freunde und Familienmitglieder verteilt.

Chinesisches Neujahr

Die Mauritier chinesischen Ursprungs feiern an diesem Tag das Frühlingsfest, das Symbol des Neuen Jahrs.Es findet im Januar/Februar statt. Am Tag davor werden die Häuser gereinigt. Einige Familien besuchen Pagoden und am Tag des Festes wird eine Fülle an Gerichten serviert. Feuerwerkskörper werden entzündet, je lauter desto besser um die bösen Geister zu vertreiben.Messer und Scheren dürfen an diesem Tag nicht verwendet werden. Der Farbe rot kommt eine wichtige Bedeutung zu als der Farbe des Glücks. Im Viertel von China Town in Port Louis werden an diesem Tag die traditionellen Drachen- und Löwentänze aufgeführt.

Eid Ul Fitr

Im Fastenmonat Ramadan essen und trinken die Muslime nicht zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Am Ende des Fatenmonats wird Eid Ul Fitr gefeiert. Die Männer gehen in die Moschee zum Beten. Geschenke, Essen und Kuchen werden verteilt. Auch muss in dieser Zeit für die Armen gespendet werden.

Id Al-Adha

Dieses Fest wird von den Muslimen gefeiert, indem Schafe, Ziegen oder Rinder zeremoniell geschlachtet werden als Opfer für Gott wie Abraham einst seinen Sohn Gott geopfert hat.
Das Fleisch wird an Freunde, Verwandte und Bedürftige verteilt. Im Prinzip sollte das Fleisch zu einem Drittel an die Familie verteilt werden, das zweite Drittel geht an Nachbarn und Freunden und das letzte Drittel wird unter die Armen verteilt.

Christliche Feiertage Ostern und Weihnacht

Diese Feste werden gefeiert wie in Europa auch. Am Ende der heiligen Woche an Ostern mit Lammbraten zum Mittagessen und Schokolade für Freunde und Familie.
An Weihnachten wird die Geburt Jesu gefeiert mit dem traditionellen Weihnachtsbaum, mit Geschenken und einem festlichen Mahl mit Familie und Freunden.

Christmas in Mauritius

Pere Laval

Am 9. September pilgern viele Christen zum Schrein von Vater Laval in Sait Croix, einem Vorort von Port Louis. Dieser Missionar kam im Jahre 1841aus Frankreich nach Mauritius. Viele befreite Sklaven sind durch ihn zum Katholizismus konvertiert. Pere Laval ist ein Symbol der Liebe und des Mitgefühls, insbesondere in der katholischen Gemeinde.

Allerheiligen

Allerheiligen wird von den Katholiken gefeiert. Die Friedhöfe werden an diesem Tag fast überflutet mit Blumen auf den Gräbern. Nach dem Kirchbesuch gehen die Gläubigen zu den Friedhöfen und schmücken die Gräber.